Corona und die MLK

Die Corona-Pandemie hat natürlich auch im Geschäftsalltag der MLK-Gruppe seit über einem Jahr so ihre Auswirkungen. Lesen Sie hier, wie der Virus das Unternehmen verändert hat.

 

Wie hat die MLK-Gruppe auf Corona reagiert?

Wir haben für die systemrelevanten Mitarbeiter rechtzeitig Laptops beschafft, soweit sie darüber bisher noch nicht verfügten.

Da unsere Bürostandorte eher auf dem Land angesiedelt sind, konnten die Mitarbeiter in der ersten Welle weiter zur Arbeit kommen. Am Büroeingang und auf den Toiletten wurden Handdesinfektionsmittelspender aufgestellt. Handtücher wurden gegen Einmalhandtücher getauscht.

Einige Beschäftigte, die vom Homeoffice aus arbeiten konnten und wollten, arbeiten seit März 2020 – zum Teil zu 100% – von Zuhause aus. Dadurch wurde es möglich, dass nur ein Arbeitsplatz pro Büroarbeitsraum besetzt ist.

Die Geschäftsführung hat sich Ende März 2020 mit einem Schreiben an alle Mitarbeiter gewandt und deutlich gemacht, dass die Arbeitsstellen und Gehälter aller Mitarbeiter gesichert sind. Man habe sich daher entschieden, keine der aktuell vom Staat angebotenen Hilfen in Anspruch zu nehmen oder Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken. Stattdessen wurden sogar neue Mitarbeiter eingestellt und Investitionen getätigt, vornehmlich in die Elektromobilität.

Kamen Projekte der MLK durch Corona zum Stillstand?

Es gab zwar pandemiebedingte Verzögerungen bei den laufenden Genehmigungsverfahren und den im Bau befindlichen Projekten. Diese waren allerdings überschaubar und auf wenige Wochen begrenzt.

Dabei muss darauf hingewiesen werden, dass die MLK-Gruppe in einer privilegierten Situation ist, weil wir unter dieser Krise bis jetzt und auch absehbar nicht ernsthaft leiden müssen – weder im Unternehmen noch bei den einzelnen Mitarbeiter/innen.

Was sind die größten Herausforderungen für das Unternehmen?

Wir wussten von Anfang an, dass wir organisatorisch nicht mit größeren Probleme rechnen müssten. Schon vor der Pandemie hat eine Vielzahl unserer Mitarbeitern mindestens einen Tag pro Woche im Homeoffice gearbeitet. Dadurch kommen wir insbesondere auch Eltern und Beschäftigten mit pflegebedürftigen Angehörigen entgegen.

Seit der zweiten Welle, besonders auch seitdem die britische Virusvariante grassiert, haben wir zusätzlich eine Maskenpflicht außerhalb des eigenen Arbeitsplatzes eingeführt und bieten zweimal in der Woche Testungen an. Dabei gehen wir sehr individuell vor. So denken wir etwa, dass für ein Paar, das sich bei uns ein Büro teilt, auch Ausnahmen gemacht werden können.

Die Pandemie gab uns außerdem Gelegenheit, unsere IT-Strukturen noch einmal zu überdenken: Ab sofort arbeiten wir vermehrt mit Cloud-Lösungen. So sind Daten immer und überall synchron und können von mehreren Personen gleichzeitig bearbeitet werden. E-Mails, Kontakte, Kalender und vieles mehr sind fortan in der Cloud und lassen sich auch mobil komfortabel nutzen. Trotzdem sind durch die Vergabe von klaren Berechtigungen die Information datenschutzkonform gesichert. Und die integrierte Kommunikationsplattform ermöglicht unter anderem Videokonferenzen, eine transparente Projektplanung und den schnellen Austausch von Dateien.